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Spielplan
NEWSLETTER
FEBRUAR 10
01. FebruarMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
06. FebruarKÖLN-PREMIERE!
07. FebruarMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
08. FebruarMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
09. FebruarMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
10. FebruarMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
19. FebruarPREMIERE!
20. FebruarFutur3 zeigt:
21. FebruarFutur3 zeigt:
22. FebruarFutur3 zeigt:
MÄRZ 10
05. Märztheater-51grad.com zeigt:
06. MärzFestival-Eröffnung GLOBALIZE:COLOGNE 2010!
07. MärzGLOBALIZE:COLOGNE 2010 08. MärzGLOBALIZE:COLOGNE 2010 12. MärzFutur3 zeigt:
13. MärzMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
14. MärzMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
15. MärzMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
16. MärzMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
17. MärzMOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
19. MärzFutur3 zeigt:
20. MärzFutur3 zeigt:
21. MärzFutur3 zeigt:
25. Märztheater-51grad.com zeigt:
Petersberg IEine Verhandlungssache über das Land, das Meer, die Heiligtümer und den Wunsch nach Frieden Die Verhandlungen sind fest gefahren. Ein Labyrinth aus Religion und Politik, nationalen und internationalen Interessen, Terroranschlägen und Militäraktionen erschwert die Suche nach einer Lösung. Die Gräben der Streitparteien im Nahostkonflikt scheinen unüberwindbar. Futur3 nimmt den Theaterzuschauer mit in die Verhandlungen, wo es kein einfaches Richtig oder Falsch – aber viele Möglichkeiten des Scheiterns gibt. Von einem geheimen Treffpunkt aus werden die Teilnehmer einzeln an den Verhandlungstisch geführt, wo jeder mit seinen Neurosen und Überzeugungen, seiner Lebensgeschichte und Weltsicht auf sich gestellt ist. Die Verhandlungsperformance endet im „Café de la Paix“, einem Interimsraum zwischen der Fiktion des Theaters und der Wirklichkeit der Kölner Gegenwart. In einem Konflikt, in dem mehr als eine Antwort denkbar ist, begibt sich Petersberg I auf die Suche nach ein paar richtigen Fragen.
• Premiere: 19.02.2010; Weitere Aufführungen: 20.-22.02.2010 und 08.-11.04.2010. Künstlerische Leitung: André Erlen und Stefan H. Kraft Schauspieler: Marietta Bürger, André Erlen, Holger Giebel, Rebecca Maditha Hundt, Stefan H. Kraft, Dorothea Reinhold, Tomasso Tessitori, Aurélie Thépaut, Nicole Unger, Klaus Maria Zehe Dramaturgie: Klaus Fehling, Sandra Nuy Ausstattung: Petra Maria Wirth Video: Kai Hoyme Pressearbeit: Nina Speyer Grafik: Thomas Majevszki Assistenz: Güler Kilagöz, Sarah Richter Eine Produktion von Futur3 in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln
Ich bin der Mann von Lolovon Antoine Jaccoud (Deutsche Erstaufführung!)Ein morbides Requiem von Futur3Ein Projekt von Futur3 in Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm und FREIHANDELSZONE zu Gast im Bestattungshaus Christoph Kuckelkorn
Als er sie schließlich leibhaftig trifft, begegnen sich zwei Menschen am Abgrund der Einsamkeit. Er schwankt zwischen der Begierde für diese Frau mit den gigantischen Silikonkugeln und dem Wunsch, sie zu beschützen und zu pflegen. Sie – in ihrem starken Bedürfnis danach, geliebt zu werden - gibt sich weiter den chirurgischen Exzessen hin und verfolgt ihren selbstmörderischen Weg. In seinem Monolog begegnen wir einem Mann in der Einsamkeit seiner Onanie, auf seinem Bett mit seinen Heftchen. Um dieser Vereinsamung ein Schnippchen zu schlagen, erzählt er sich und uns langsam in eine mythomanische Liebesgeschichte hinein, in der er vom frustrierten Bewunderer zum sorgenden Ehemann wird: „... für mich sind die Brüste von Lolo, die sind eher wie kranke Kinder, wie Zwillinge, die da krank wären, und also müsste man auf sie aufpassen und sich sehr behutsam um sie kümmern, ihnen ein wenig von der Last abnehmen, so dick zu sein und nicht alleine gehen zu können... ich sprach mit ihnen, ganz leise wie man mit einem Teddybären spricht, wenn man klein ist und im Bett bleiben muss, weil man eine Angina hat...“ Zwischendurch redet er sich um Kopf und Kragen– dann wieder verfällt er in seine charmant-kindlichen Beobachtungen voller Sehnsucht, die bei aller Komik eine tiefe Traurigkeit beinhalten. Der Schweizer Autor Antoine Jaccoud legt seinem fiktiven Protagonisten André Borlat eine direkte Sprache ohne Scham, aber auch ohne Schlüpfrigkeit in den Mund - was erstaunlich genug ist für eine Geschichte, die sich in den Vorzimmern der Pornoindustrie abspielt. Borlat stellt, fast wie ein Kind, die großen Fragen der Existenz: Warum sind wir einsam? Wie können wir der Einsamkeit entrinnen? Was ist das Glück? Warum tut alles so weh? Halten wir bis zum Ende durch? Gibt es einen Ausweg aus dem sexuellen Elend? Und vor allem und immer wieder: Was ist die Liebe? Inszenierung: André Erlen | Ausstattung: Petra Maria Wirth | Presse- und Öffentlichkeitsarbeitarbeit: Nina Speyer | Dramaturgie: Sarah Richter | Sounds: Michel Bölter | Mit: Stefan H. Kraft
André Erlen (Regie) 1974 in Köln geboren. Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, seit 1995 Arbeit als Schauspieler und Regisseur, Gründungsmitglied von Futur3 und der FREIHANDELSZONE Stefan H. Kraft (Spiel) 1966 in Freiburg geboren. Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge, Gründungsmitglied von Futur3 und der FREIHANDELSZONE --> ZauberEiTanztheater zwischen Comic und Mythos für alle ab 6 Jahren
Animationen und Musik bieten eine warme, aber aufgeraute Ästhetik und mit Tanz und Erzählung zusammen sehr viel an Reizen. Die 50-60 Minuten sind prall gefüllt. (WDR5 Scala, 14.12.09, Christiane Enkeler)
Eine Produktion von Stephanie Thiersch/MOUVOIR, in Koproduktion mit: Freihandelszone - ensemblenetzwerk Köln sowie tanzhaus nrw im Rahmen von „Take-off: Junger Tanz. Gefördert durch: Tanzplan Deutschland, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Landeshauptstadt Düsseldorf, Ministerpräsidenten des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Kulturamt Köln und der RheinEnergieStiftung Kultur, Fonds Darstellende Künste. Unterstützung: Der Tänzer Kepha Oiro wird durch das Hospitationsprogramm des Goethe Instituts und des Internationalen Theaterinstituts unterstützt.
Eröffnung GLOBALIZE:COLOGNE 2010#1 Frankreich <-> Köln <-> Nairobi
Für den ersten Teil des GLOBALIZE:COLOGNE FESTIVALS konnte MOUVOIR den Franzosen Herman Diephuis gewinnen. Sein 5 Frauen-Stück Ciao Bella, entstanden im Rahmen des renommierten Internationalen Festivals Montpellier Danse, wird MOUVOIRs überarbeiteten Erfolgsproduktion Under green Ground gegenüber gestellt. Beide Stücke werfen eindringliche und ungewöhnliche Blicke auf Ikonographien des Weiblichen, auf Posen und Rollenklischees überlieferter und aktueller Frauenbilder. Dabei darf man gespannt sein auf die unterschiedlichen künstlerischen Sichtweisen und Umsetzungen! Das Solo Misunderstood des kenianischen Tänzers Kepha Oiro findet seinen Platz zwischen den beiden Stücken. Für das Rahmenprogramm des ersten Blocks rund um das Thema GLOBALIZE Begegnung der Kulturen hat Stephanie Thiersch internationale Künstler eingeladen. Es zeigt ein Filmprogramm mit dem Dokumentarfilm The Power of Speech des Chilenen Francisco Hervé und den Kinofilm Dr. Alemàn des Kölner Filmemachers Tom Schreiber, ein Release-Konzert der Formation SunflowerSutra mit Joseph Suchy und der südafrikanischen Sängerin Juliana Venter. Weitere Informationen in Kürze auf www.globalizecologne.de
BASQUIAT:RE-MIX09 (Uraufführung)Eine Recherchemaschine
PREMIERE: 11. November 2009, 20 Uhr KARTEN ONLINE KAUFEN
Bereits 20 Jahre vor dem Phänomen Barack Obama war Jean Michel Basquiat der erste farbige Superstar der internationalen Kunstszene: Erst als begabter Graffiti-Sprayer „SAMO“, dann als gehypter „Avantgarde-Galerie-Maler“, der eng verbunden war mit Andy Warhol und dessen New Yorker Factory. 1988 dann - mit nur 27 Jahren - das abrupte Ende: Eine Überdosis Heroin stoppt die schillernde Karriere. Basquiat bleibt untrennbar mit den achtziger Jahren, mit ihrer Musik, Mode, Literatur und Kunst, verbunden und ist somit das Spiegelbild einer Generation, die sich plötzlich einer Welt des weltweiten, überhitzten Kunstmarktes sowie der weltweiten Vernetzung gegenüber sah und dabei ihre kulturelle Identität zu verlieren drohte. Seine Themen Rassismus, Migration, Gewalt und die Entwurzelung des Individuums in einer globalisierten Welt, bleiben aktuell.
Darsteller: Alexe Limbach, Andrea Köhler, Azizè Flittner, Andreas Spaniol, Christof Hemming; Musik/Samples: Wolfgang Proppe (erdmöbel); Video: Valerij Lisac Konzept & Regie: Jörg Fürst; Licht: Veit Griess; Bühne: Jana Denhoven; Kostüme: Monika Odenthal; Maske: Heike Helbach; Layout/Internet: Jörg Waschat/nondesign; Produktion/Technik: Garlef Keßler; Videodokumentation: Basa Vujin-Stein; PR: Nina Speyer
Jan Fabre: Körperchen, Körperchen an der Wand (DE)Jürgen Wolf Produktion / theater-51grad.comZeit: 5. März 10, 20 h & 6. März 10, 20 h DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG (Premiere 28. November 2007)
"Körperchen, Körperchen an der Wand" ist ein langer Monolog eines Mannes, der mit einer Künstlerin und ihrer Ausstellung konfrontiert wird. Dabei bewegt sich der Blick des Mannes unmerklich weg von der Kunst hin zum eigenen Körper. Der Blick auf den eigenen Körper wird zum Gang durch die Ausstellungsräume. Das Stück ist dem Tänzer Wim Vandekeybus gewidmet. Die Arbeiten von Jürgen Wolf zeichnen sich durch sein Interesse an einer gewissen Dialektik, wie dem Innen und Außen, dem Erhabenen und Lächerlichen, aus. Ähnlich wie Jan Fabre bewegt sich Jürgen Wolf zwischen Bildender Kunst, Performance, Theater und Tanz. Für ihn gibt es keine strikte Trennung zwischen Theater und bildender Kunst. Als Regisseur arbeitet er ähnlich wie als Maler und versucht so diskret wie möglich in das Geschehen einzugreifen. Wie eine leere Leinwand begegnet er dem Stück. Am Anfang steht Staunen und Angst und wie durch eine unsichtbare Choreographie gewinnt das Stück, das Bild, seine Kontur.
"... wer hat die schönsten Blutkörperchen im ganzen Land? So endet die im Stück-Titel anklingende Frage eines Mannes, der über die Betrachtung seiner eigenen, durch Fotografien gleichsam zerstückelten Glieder und Organe in einer Galerie eine heftige Identitätserschütterung erfährt. Der menschliche Körper ist Hauptthema des flämischen Theatermachers und Malers Jan Fabre, und sein Ein-Mann-Stück kehrt gängige Geschlechterklischees um, indem einmal das männliche Wesen zum Objekt wird. Die von tänzerischen Performance-Elementen geprägte Inszenierung des Kölner Allround-Künstlers Jürgen Wolf arbeitet dies noch deutlicher heraus durch zwei weibliche Gegenparts. Nach der Eröffnung mit einer 20-minütigen Ave-Maria-Litanei kommt die Aufführung durch die Attacken der beiden Frauen in Schwung. Der Monolog des Verunsicherten wird fröhlich verhöhnt, das Prinzip des Maskulinen mit gezielten Bodychecks unterworfen" (Kölner Stadt-Anzeiger 12.12.2007) Kooperation mit Freihandelszone
borders & bridgesNo hope, no wishes: no lifeZeit: PREMIERE 25. März 2010, 19.30 h
Schüler aus 9 europäischen Ländern haben sich auf die Straße begeben und die Wünsche ihrer Mitmenschen gesammelt. Nun ist die Wünsche-Box zum Bersten voll. Über 2000 Antworten liegen darin und warten auf ihren Auftritt. In Kleingruppen arbeiten Schüler aus Italien, Frankreich, Spanien, Ungarn, Finnland, Großbritannien, Polen, Italien und Deutschland an einzelnen künstlerisch-kreativen Umsetzungen der Sehnsüchte. Über 50 Arbeiten - Video-Clips, Songs, Tanzperformances, Comics, Rap-Einlagen, Fotostrecken, theatrale Szenen, Kostüm- und Bühnenbildentwürfe - wurden beim letzten gemeinsamen Workshop vorgestellt. Aus diesem kreativen Pool hat das theater-51grad.com 18 Werke ausgewählt und baut sie nun zu einer Performance zusammen. In zwei Workshops treffen die Schüler auf Profis und arbeiten gemeinsam an der Vorbereitung der Uraufführung von „borders & bridges“, die am 25. März auf der Bühne des Theater Oberhausen Premiere haben wird. Künstlerische Leitung: Rosi Ulrich / Antje Mairich |