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FEBRUAR 10



01. Februar

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Take-Off Festival, tanzhaus NRW, DÜSSELDORF (10h)


06. Februar

KÖLN-PREMIERE!
MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (15h)


07. Februar

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (15h)


08. Februar

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (10:30h)


09. Februar

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (10:30h)


10. Februar

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (10:30h)


19. Februar

PREMIERE!
Futur3 zeigt:
"Petersberg I" (Uraufführung)
Eine Verhandlungssache
Termine und Anmeldung: 0176.7810 4679


20. Februar

Futur3 zeigt:
"Petersberg I" (Uraufführung)
Eine Verhandlungssache
Termine und Anmeldung: 0176.7810 4679


21. Februar

Futur3 zeigt:
"Petersberg I" (Uraufführung)
Eine Verhandlungssache
Termine und Anmeldung: 0176.7810 4679


22. Februar

Futur3 zeigt:
"Petersberg I" (Uraufführung)
Eine Verhandlungssache
Termine und Anmeldung: 0176.7810 4679


MÄRZ 10



05. März

theater-51grad.com zeigt:
"Körperchen, Körperchen an der Wand"
von Jan Fabre
Museum am Dom, Würzburg


06. März

Festival-Eröffnung GLOBALIZE:COLOGNE 2010!
#1 Frankreich <-> Köln <-> Nairobi
Ab 19.30 Uhr | Herman Diephuis (F) „Ciao Bella“ | Kepha Oiro (Kenia) „Misunderstood“ | MOUVOIR/Stephanie Thiersch „Under green Ground“
Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3, 50670 Köln)


theater-51grad.com zeigt:
"Körperchen, Körperchen an der Wand"
von Jan Fabre
Museum am Dom, Würzburg

07. März

GLOBALIZE:COLOGNE 2010
#1 Frankreich <-> Köln <-> Nairobi
Ab 19.00 Uhr | Herman Diephuis (F) „Ciao Bella“ | Kepha Oiro (Kenia) „Misunderstood“ | MOUVOIR/Stephanie Thiersch „Under green Ground“
Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3, 50670 Köln)

08. März

GLOBALIZE:COLOGNE 2010
#1 Frankreich <-> Köln <-> Nairobi
Rahmenprogramm
Filmpalette: 18.00 Uhr: “The power of Speech” | Dokumentarfilm von Francisco Hervé (Chile) | 19.30 Uhr: “Dr. Alemán” | Film von Tom Schreiber (anwesend) (Köln)
King Georg: 21:30 Uhr: SUNFLOWER SUTRA | Release-Konzert

12. März

Futur3 zeigt:
"Ich bin der Mann von Lolo"
Ein morbides Requiem von Antoine Jaccoud (Deutsche Erstaufführung!)
In Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm


13. März

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (15h)


Futur3 zeigt:
"Ich bin der Mann von Lolo"
Ein morbides Requiem von Antoine Jaccoud (Deutsche Erstaufführung!)
In Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm


14. März

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (15h)


Futur3 zeigt:
"Ich bin der Mann von Lolo"
Ein morbides Requiem von Antoine Jaccoud (Deutsche Erstaufführung!)
In Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm


15. März

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (10:30h)


16. März

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (10:30h)


17. März

MOUVOIR/Stephanie Thiersch zeigt:
„ZauberEi“ (Uraufführung)
Ein mediales Tanzprojekt für Menschen ab 6
Comedia, Köln, (10:30h)


19. März

Futur3 zeigt:
"Ich bin der Mann von Lolo"
Ein morbides Requiem von Antoine Jaccoud (Deutsche Erstaufführung!)
In Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm


20. März

Futur3 zeigt:
"Ich bin der Mann von Lolo"
Ein morbides Requiem von Antoine Jaccoud (Deutsche Erstaufführung!)
In Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm


21. März

Futur3 zeigt:
"Ich bin der Mann von Lolo"
Ein morbides Requiem von Antoine Jaccoud (Deutsche Erstaufführung!)
In Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm


25. März

theater-51grad.com zeigt:
"borders & bridges
Internationales Performanceprojekt von Schülern und Profis
Theater Oberhausen



Futur3/ evoe:performing:artists

Petersberg I

Eine Verhandlungssache über das Land, das Meer, die Heiligtümer und den Wunsch nach Frieden

Die Verhandlungen sind fest gefahren. Ein Labyrinth aus Religion und Politik, nationalen und internationalen Interessen, Terroranschlägen und Militäraktionen erschwert die Suche nach einer Lösung. Die Gräben der Streitparteien im Nahostkonflikt scheinen unüberwindbar. Futur3 nimmt den Theaterzuschauer mit in die Verhandlungen, wo es kein einfaches Richtig oder Falsch – aber viele Möglichkeiten des Scheiterns gibt. Von einem geheimen Treffpunkt aus werden die Teilnehmer einzeln an den Verhandlungstisch geführt, wo jeder mit seinen Neurosen und Überzeugungen, seiner Lebensgeschichte und Weltsicht auf sich gestellt ist. Die Verhandlungsperformance endet im „Café de la Paix“, einem Interimsraum zwischen der Fiktion des Theaters und der Wirklichkeit der Kölner Gegenwart. In einem Konflikt, in dem mehr als eine Antwort denkbar ist, begibt sich Petersberg I auf die Suche nach ein paar richtigen Fragen.


Infos im Überblick:

Premiere: 19.02.2010; Weitere Aufführungen: 20.-22.02.2010 und 08.-11.04.2010.
• Individuelle Termine ab 17 00 Uhr. Im 15-Minuten-Takt werden weitere Termine vergeben.
• Dauer der Verhandlungsperformance für den einzelnen Teilnehmer: ca. 70 Minuten.
Spielort: Wird bei telefonischer Anmeldung bekannt gegeben
• Telefonische Akkreditierung zur Konferenz „Petersberg I“ unter 0176.78 10 46 79

Künstlerische Leitung: André Erlen und Stefan H. Kraft Schauspieler: Marietta Bürger, André Erlen, Holger Giebel, Rebecca Maditha Hundt, Stefan H. Kraft, Dorothea Reinhold, Tomasso Tessitori, Aurélie Thépaut, Nicole Unger, Klaus Maria Zehe Dramaturgie: Klaus Fehling, Sandra Nuy Ausstattung: Petra Maria Wirth Video: Kai Hoyme Pressearbeit: Nina Speyer Grafik: Thomas Majevszki Assistenz: Güler Kilagöz, Sarah Richter

Eine Produktion von Futur3 in Zusammenarbeit mit Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln






Ich bin der Mann von Lolo

von Antoine Jaccoud (Deutsche Erstaufführung!)

Ein morbides Requiem von Futur3

Ein Projekt von Futur3 in Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm und FREIHANDELSZONE zu Gast im Bestattungshaus Christoph Kuckelkorn


ORT: Bestattungshaus Christoph Kuckelkorn, Zeughausstr. 28-38, 50667 Köln (Nähe Appellhofplatz)
PREMIERE: 28. August 2009
AUFFÜHRUNGEN: 12-14. März / 19.-21. März, 20 Uhr
TICKETS: 0221.985 45 30 | www.offticket.de (klick Theater im Bauturm) | info@freihandelszone.org : (VVK 9,-/13,- | AK 11,-/16,- | Premiere: 18,-)


André Borlat ist ein Mann in mittleren Jahren. Seit er wegen einer Mehlallergie und eines Ausschlages nicht mehr als Bäcker arbeiten kann, ist er Frührentner und verbringt seine Tage damit, Blumenausstellungen zu filmen oder „ein wenig zu wichsen“. Vor allem aber schreibt er Briefe an die große Liebe seines Lebens, an Lolo Ferrari, die Frau „mit dem zweitgrößten Busen der Welt“, auf die er zufällig auf der Doppelseite eines Hochglanzmagazins stieß.

Als er sie schließlich leibhaftig trifft, begegnen sich zwei Menschen am Abgrund der Einsamkeit. Er schwankt zwischen der Begierde für diese Frau mit den gigantischen Silikonkugeln und dem Wunsch, sie zu beschützen und zu pflegen. Sie – in ihrem starken Bedürfnis danach, geliebt zu werden - gibt sich weiter den chirurgischen Exzessen hin und verfolgt ihren selbstmörderischen Weg.

In seinem Monolog begegnen wir einem Mann in der Einsamkeit seiner Onanie, auf seinem Bett mit seinen Heftchen. Um dieser Vereinsamung ein Schnippchen zu schlagen, erzählt er sich und uns langsam in eine mythomanische Liebesgeschichte hinein, in der er vom frustrierten Bewunderer zum sorgenden Ehemann wird:

„... für mich sind die Brüste von Lolo, die sind eher wie kranke Kinder, wie Zwillinge, die da krank wären, und also müsste man auf sie aufpassen und sich sehr behutsam um sie kümmern, ihnen ein wenig von der Last abnehmen, so dick zu sein und nicht alleine gehen zu können... ich sprach mit ihnen, ganz leise wie man mit einem Teddybären spricht, wenn man klein ist und im Bett bleiben muss, weil man eine Angina hat...“

Zwischendurch redet er sich um Kopf und Kragen– dann wieder verfällt er in seine charmant-kindlichen Beobachtungen voller Sehnsucht, die bei aller Komik eine tiefe Traurigkeit beinhalten.

Der Schweizer Autor Antoine Jaccoud legt seinem fiktiven Protagonisten André Borlat eine direkte Sprache ohne Scham, aber auch ohne Schlüpfrigkeit in den Mund - was erstaunlich genug ist für eine Geschichte, die sich in den Vorzimmern der Pornoindustrie abspielt. Borlat stellt, fast wie ein Kind, die großen Fragen der Existenz: Warum sind wir einsam? Wie können wir der Einsamkeit entrinnen? Was ist das Glück? Warum tut alles so weh? Halten wir bis zum Ende durch? Gibt es einen Ausweg aus dem sexuellen Elend? Und vor allem und immer wieder: Was ist die Liebe?

Inszenierung: André Erlen | Ausstattung: Petra Maria Wirth | Presse- und Öffentlichkeitsarbeitarbeit: Nina Speyer | Dramaturgie: Sarah Richter | Sounds: Michel Bölter | Mit: Stefan H. Kraft


Antoine Jaccoud, (Autor) 1957 in Lausanne geboren. Studium der Politologie, Arbeit als Journalist und Drehbuchautor. 1996 – 2005 Dramaturg des Théâtre en Flammes. „Ich bin der Mann von Lolo“ ist sein erster Theatertext und wurde 1999 uraufführt.

André Erlen (Regie) 1974 in Köln geboren. Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf, seit 1995 Arbeit als Schauspieler und Regisseur, Gründungsmitglied von Futur3 und der FREIHANDELSZONE

Stefan H. Kraft (Spiel) 1966 in Freiburg geboren. Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge, Gründungsmitglied von Futur3 und der FREIHANDELSZONE -->


mouvoir

ZauberEi

Tanztheater zwischen Comic und Mythos für alle ab 6 Jahren


Uraufführung: Fr 11.12. 10 h
Tanzhaus NRW, Düsseldorf


PREMIERE KÖLN: 06.02.10: 15 Uhr | 07.02.: 15 Uhr | 08.-10.02.: 10.30 Uhr | 13./ 14.03.: 15 Uhr | 15. - 17.03: 10.30 Uhr | Comedia, Vondelstraße 4–8, Köln
KARTEN: 0221 888 77 222 | 6,- / 7,-


„ZauberEi“ ist ein Tanztheater mit 5 herausragenden Tänzern aus Afrika, Asien und Europa, ausgefallenen, phantasievollen Kostümen und witzigen, comichaften Animationen des Künstlers Timothée Ingen-Housz. Das Stück verbindet ein ernstes Nachdenken über den Zustand unserer Welt mit dem humorvollen Treiben ungewöhnlicher Planetenbewohner und jeder Menge Poesie.

Animationen und Musik bieten eine warme, aber aufgeraute Ästhetik und mit Tanz und Erzählung zusammen sehr viel an Reizen. Die 50-60 Minuten sind prall gefüllt. (WDR5 Scala, 14.12.09, Christiane Enkeler)


Regie, Choreografie: Stephanie Thiersch; Zeichnungen, Animation: Timothée Ingen-Housz Mit: Viviana Escalé, Mu-Yi Kuo, Kepha Oiro, Nicolas Robillard, Vincent Boyzek; Dramaturgie: Xenia Bühler; Kostüme: Sabine Schneider, Organisation/Management: Lieve De Scheerder, PR/Marketing: Jessica Otten.

Eine Produktion von Stephanie Thiersch/MOUVOIR, in Koproduktion mit: Freihandelszone - ensemblenetzwerk Köln sowie tanzhaus nrw im Rahmen von „Take-off: Junger Tanz. Gefördert durch: Tanzplan Deutschland, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Landeshauptstadt Düsseldorf, Ministerpräsidenten des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Kulturamt Köln und der RheinEnergieStiftung Kultur, Fonds Darstellende Künste.

Unterstützung: Der Tänzer Kepha Oiro wird durch das Hospitationsprogramm des Goethe Instituts und des Internationalen Theaterinstituts unterstützt.






Eröffnung GLOBALIZE:COLOGNE 2010

#1 Frankreich <-> Köln <-> Nairobi
06. März | Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3, 50670 Köln)
19.30 Uhr | Herman Diephuis (F) „Ciao Bella“
Pause | Kepha Oiro (Kenia) „Misunderstood“
21.30 Uhr | MOUVOIR/Stephanie Thiersch „Under green Ground“


07. März | Alte Feuerwache
19.00 Uhr | Herman Diephuis (F) „Ciao Bella“
Pause | Kepha Oiro (Kenia) „Misunderstood“
21.00 Uhr | MOUVOIR/Stephanie Thiersch „Under green Ground“


08. März | Filmpalette (Lübecker Straße 15, 50668 Köln)
18.00 Uhr | “The power of Speech” | Dokumentarfilm von Francisco Hervé (Chile)
19.30 Uhr | “Dr. Alemán” | Film von Tom Schreiber (anwesend) (Köln)


King Georg (Sudermanstr. 2,50670 Köln)
21:30 Uhr | SUNFLOWER SUTRA | Release-Konzert


GLOBALIZE:COLOGNE:BERLIN
19.-21. März | DOCK11, Berlin
20.00 Uhr | Kepha Oiro (Kenia) „Misunderstood“
20.30 Uhr | MOUVOIR/Stephanie Thiersch „Under green Ground“


Für den ersten Teil des GLOBALIZE:COLOGNE FESTIVALS konnte MOUVOIR den Franzosen Herman Diephuis gewinnen. Sein 5 Frauen-Stück Ciao Bella, entstanden im Rahmen des renommierten Internationalen Festivals Montpellier Danse, wird MOUVOIRs überarbeiteten Erfolgsproduktion Under green Ground gegenüber gestellt. Beide Stücke werfen eindringliche und ungewöhnliche Blicke auf Ikonographien des Weiblichen, auf Posen und Rollenklischees überlieferter und aktueller Frauenbilder. Dabei darf man gespannt sein auf die unterschiedlichen künstlerischen Sichtweisen und Umsetzungen! Das Solo Misunderstood des kenianischen Tänzers Kepha Oiro findet seinen Platz zwischen den beiden Stücken. Für das Rahmenprogramm des ersten Blocks rund um das Thema GLOBALIZE Begegnung der Kulturen hat Stephanie Thiersch internationale Künstler eingeladen. Es zeigt ein Filmprogramm mit dem Dokumentarfilm The Power of Speech des Chilenen Francisco Hervé und den Kinofilm Dr. Alemàn des Kölner Filmemachers Tom Schreiber, ein Release-Konzert der Formation SunflowerSutra mit Joseph Suchy und der südafrikanischen Sängerin Juliana Venter.

Weitere Informationen in Kürze auf www.globalizecologne.de







a.tonal.theater


BASQUIAT:RE-MIX09 (Uraufführung)

Eine Recherchemaschine



PREMIERE: 11. November 2009, 20 Uhr
weitere Vorstellungen: 13.-17. Januar 2010, 20 Uhr
Ort: Studiobühne Köln, Universitätsstr. 16a, Köln
Eintritt: 6,50 (erm.)/13,-

KARTEN ONLINE KAUFEN
Klicken Sie sich rein mit Offticket.de.


Bereits 20 Jahre vor dem Phänomen Barack Obama war Jean Michel Basquiat der erste farbige Superstar der internationalen Kunstszene: Erst als begabter Graffiti-Sprayer „SAMO“, dann als gehypter „Avantgarde-Galerie-Maler“, der eng verbunden war mit Andy Warhol und dessen New Yorker Factory. 1988 dann - mit nur 27 Jahren - das abrupte Ende: Eine Überdosis Heroin stoppt die schillernde Karriere. Basquiat bleibt untrennbar mit den achtziger Jahren, mit ihrer Musik, Mode, Literatur und Kunst, verbunden und ist somit das Spiegelbild einer Generation, die sich plötzlich einer Welt des weltweiten, überhitzten Kunstmarktes sowie der weltweiten Vernetzung gegenüber sah und dabei ihre kulturelle Identität zu verlieren drohte. Seine Themen Rassismus, Migration, Gewalt und die Entwurzelung des Individuums in einer globalisierten Welt, bleiben aktuell.


Mit „BASQUIAT:RE-MIX09“ kreiert A.TONAL.THEATER eine „Recherchemaschine“, die sich aller aktuellen Recherchemöglichkeiten bedient und macht sich auf zu einer Spurensuche in die 80iger Jahre, die uns bis heute – am Rande einer neuen Epoche - prägen.


BASQUIAT ist eine Produktion von A.TONAL.THEATER in Kooperation mit Freihandelszone Köln, Studiobühne Köln, dem Theater im Ballsaal Bonn und ist Festivalbeitrag zu GLOBALIZE:COLOGNE:BERLIN 2010.

Darsteller: Alexe Limbach, Andrea Köhler, Azizè Flittner, Andreas Spaniol, Christof Hemming; Musik/Samples: Wolfgang Proppe (erdmöbel); Video: Valerij Lisac

Konzept & Regie: Jörg Fürst; Licht: Veit Griess; Bühne: Jana Denhoven; Kostüme: Monika Odenthal; Maske: Heike Helbach; Layout/Internet: Jörg Waschat/nondesign; Produktion/Technik: Garlef Keßler; Videodokumentation: Basa Vujin-Stein; PR: Nina Speyer






theater-51grad.com



Jan Fabre: Körperchen, Körperchen an der Wand (DE)

Jürgen Wolf Produktion / theater-51grad.com

Zeit: 5. März 10, 20 h & 6. März 10, 20 h
Ort: Museum am Dom, Würzburg

DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG (Premiere 28. November 2007)


"Körperchen, Körperchen an der Wand" ist ein langer Monolog eines Mannes, der mit einer Künstlerin und ihrer Ausstellung konfrontiert wird. Dabei bewegt sich der Blick des Mannes unmerklich weg von der Kunst hin zum eigenen Körper. Der Blick auf den eigenen Körper wird zum Gang durch die Ausstellungsräume.

Das Stück ist dem Tänzer Wim Vandekeybus gewidmet.

Die Arbeiten von Jürgen Wolf zeichnen sich durch sein Interesse an einer gewissen Dialektik, wie dem Innen und Außen, dem Erhabenen und Lächerlichen, aus. Ähnlich wie Jan Fabre bewegt sich Jürgen Wolf zwischen Bildender Kunst, Performance, Theater und Tanz. Für ihn gibt es keine strikte Trennung zwischen Theater und bildender Kunst. Als Regisseur arbeitet er ähnlich wie als Maler und versucht so diskret wie möglich in das Geschehen einzugreifen. Wie eine leere Leinwand begegnet er dem Stück. Am Anfang steht Staunen und Angst und wie durch eine unsichtbare Choreographie gewinnt das Stück, das Bild, seine Kontur.


PRESSESTIMMEN

"... wer hat die schönsten Blutkörperchen im ganzen Land? So endet die im Stück-Titel anklingende Frage eines Mannes, der über die Betrachtung seiner eigenen, durch Fotografien gleichsam zerstückelten Glieder und Organe in einer Galerie eine heftige Identitätserschütterung erfährt. Der menschliche Körper ist Hauptthema des flämischen Theatermachers und Malers Jan Fabre, und sein Ein-Mann-Stück kehrt gängige Geschlechterklischees um, indem einmal das männliche Wesen zum Objekt wird. Die von tänzerischen Performance-Elementen geprägte Inszenierung des Kölner Allround-Künstlers Jürgen Wolf arbeitet dies noch deutlicher heraus durch zwei weibliche Gegenparts. Nach der Eröffnung mit einer 20-minütigen Ave-Maria-Litanei kommt die Aufführung durch die Attacken der beiden Frauen in Schwung. Der Monolog des Verunsicherten wird fröhlich verhöhnt, das Prinzip des Maskulinen mit gezielten Bodychecks unterworfen" (Kölner Stadt-Anzeiger 12.12.2007)

Kooperation mit Freihandelszone





borders & bridges

No hope, no wishes: no life

Zeit: PREMIERE 25. März 2010, 19.30 h
Ort: Theater Oberhausen, /Will-Quadfliegplatz 1 /Ebertstr., 46045 Oberhausen


EUROPÄISCHE URAUFFÜHRUNG

Schüler aus 9 europäischen Ländern haben sich auf die Straße begeben und die Wünsche ihrer Mitmenschen gesammelt. Nun ist die Wünsche-Box zum Bersten voll. Über 2000 Antworten liegen darin und warten auf ihren Auftritt. In Kleingruppen arbeiten Schüler aus Italien, Frankreich, Spanien, Ungarn, Finnland, Großbritannien, Polen, Italien und Deutschland an einzelnen künstlerisch-kreativen Umsetzungen der Sehnsüchte. Über 50 Arbeiten - Video-Clips, Songs, Tanzperformances, Comics, Rap-Einlagen, Fotostrecken, theatrale Szenen, Kostüm- und Bühnenbildentwürfe - wurden beim letzten gemeinsamen Workshop vorgestellt. Aus diesem kreativen Pool hat das theater-51grad.com 18 Werke ausgewählt und baut sie nun zu einer Performance zusammen. In zwei Workshops treffen die Schüler auf Profis und arbeiten gemeinsam an der Vorbereitung der Uraufführung von „borders & bridges“, die am 25. März auf der Bühne des Theater Oberhausen Premiere haben wird.

Künstlerische Leitung: Rosi Ulrich / Antje Mairich
eine Koproduktion von NEOSpartners, theater-51grad.com und dem Theater Oberhausen gefördert von Comenius Partnerschaften



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